Immobilienverkauf: Was Sie wirklich brauchen, bevor Sie unterschreiben

Beim Immobilienverkauf, der Übergabe einer Liegenschaft an einen Käufer unter rechtlichen und finanziellen Bedingungen. Auch bekannt als Wohnungsverkauf, ist er oft die größte finanzielle Entscheidung im Leben – und die meist unterschätzte in puncto Kosten. Viele Verkäufer denken, der vereinbarte Preis ist ihr Geld. Tatsächlich werden bis zu 15 % davon durch Nebenkosten geschmälert – ohne dass sie es kommen sehen.

Die Verkaufsnebenkosten, die Kosten, die beim Verkauf einer Immobilie anfallen, unabhängig vom Kaufpreis. Auch bekannt als Ausgaben beim Immobilienverkauf, umfassen vor allem die Maklerprovision, die Grunderwerbsteuer (die der Käufer zahlt, aber oft im Preis mitverhandelt wird), und die Notarkosten für die Urkunde und Eintragung im Grundbuch. Wer das nicht kennt, rechnet mit einem Gewinn – und landet mit einem Verlust. Ein Beispiel: Eine Wohnung wird für 300.000 € verkauft. Der Nettoerlös liegt oft bei unter 260.000 € – nur weil die Kosten nicht vorher berechnet wurden. Und das ist nur der Anfang.

Was viele vergessen: Der Zustand der Immobilie beeinflusst den Verkaufspreis genauso wie die Lage. Ein Denkmalschutz, rechtlicher Schutz für bauliche Substanzen von historischem Wert. Auch bekannt als historische Erhaltung, bedeutet nicht, dass Sie nichts tun dürfen – aber Sie müssen wissen, wie Sie Fenster, Türen oder Fassaden sanieren, ohne den Wert zu verlieren. Wer alte Holztüren oder Fenster in einem Denkmal ersetzt, riskiert nicht nur Ärger mit dem Denkmalamt – sondern auch einen Preisabzug vom Käufer. Gute Sanierungen mit originalgetreuen Materialien können den Wert sogar steigern. Das ist kein Luxus, das ist Strategie.

Und dann gibt es noch die Zeit. Ein Immobilienverkauf dauert nicht drei Tage. Die Bauleitplanung in der Nachbargemeinde, die Energieausweise, die Sanierungsanforderungen – all das kann den Verkauf verzögern oder teurer machen. Wer heute verkauft, muss denken wie ein Investor: Was macht die Immobilie attraktiv? Ist die Kellerlüftung automatisiert? Sind die Wände mit Lehmputz versehen? Hat der Kellerraum Schimmelprobleme? Diese Details zählen. Sie sind es, die den Unterschied zwischen einem schnellen Verkauf und einem monatelangen Verhandlungsmarathon machen.

Unter den Artikeln finden Sie konkrete Anleitungen – von der Berechnung der tatsächlichen Einnahmen bis hin zur Sanierung von Holzbalken oder dem Umgang mit Denkmälern. Keine Theorie. Keine leeren Versprechen. Nur das, was Sie brauchen, um beim Immobilienverkauf nicht überrumpelt zu werden.

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