Nebenkosten bei Immobilienmodernisierung: So rechnen Sie Förderungen richtig gegen

Nebenkosten bei Immobilienmodernisierung: So rechnen Sie Förderungen richtig gegen
Lennart Schreiber 11 Dez 2025 19 Kommentare Bauen und Renovieren

Wenn Sie Ihre Immobilie modernisieren, denken Sie zuerst an die großen Posten: neue Fenster, Dämmung, Heizung. Aber die Nebenkosten sind oft der große Überraschungsfaktor. Planung, Statik, Genehmigungen, Umleitungen von Leitungen - das alles kostet Geld. Und das Geld, das Sie für diese Nebenkosten ausgeben, wird oft nicht vollständig von Förderungen abgedeckt. Dabei ist genau das der Schlüssel: Sie müssen wissen, wie viel Förderung Sie wirklich bekommen - und wie viel davon auf die Nebenkosten entfällt.

Was gehört eigentlich zu den Nebenkosten bei einer Modernisierung?

Viele Eigentümer denken, Nebenkosten sind nur die Kosten für den Bauherrn. Tatsächlich sind es alle Kosten, die nicht direkt in die Baustoffe oder die Installation fließen. Das sind:

  • Planungs- und Architektenkosten
  • Statikgutachten und Baugenehmigungen
  • Bauleitung und Baustellenorganisation
  • Umleitungen von Wasser-, Gas- oder Stromleitungen
  • Temporäre Unterbringung von Mieter:innen während der Sanierung
  • Kosten für Baustelleneinrichtung (Zäune, Container, Sicherheitsmaßnahmen)
Laut der Verbraucherzentrale können diese Nebenkosten bis zu 30 Prozent der gesamten Sanierungskosten ausmachen. Bei einer 100.000 Euro-Sanierung sind das schon 30.000 Euro. Und hier liegt das Problem: Nicht alle Förderprogramme erstatten diese Kosten zu 100 Prozent.

Welche Förderungen gibt es - und was wird wirklich erstattet?

In Deutschland gibt es über 47 verschiedene Förderprogramme - vom Bund, von den Ländern, von den Kommunen. Die wichtigsten sind:

  • KfW-Programme: Die größte Förderquelle. Für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 40 gibt es bis zu 48.000 Euro Zuschuss. Bei Einzelmaßnahmen wie Dämmung oder Fensteraustausch gibt es Zuschüsse von 15 bis 20 Prozent der förderfähigen Kosten.
  • BAFA-Zuschüsse: Besonders wichtig für Heizungsoptimierungen. Ein hydraulischer Abgleich bringt 300 Euro Zuschuss. Für den Austausch von Heizungen gegen Wärmepumpen gibt es ab 2024 bis zu 2.500 Euro.
  • Länderprogramme: Bayern zahlt bis zu 300 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, plus 200 Euro für Nachhaltigkeitsmaßnahmen. NRW bietet Darlehen mit Zinssätzen von unter 1 Prozent.
  • Steuerliche Abschreibung: Für denkmalgeschützte Gebäude können Sie ab 2024 bis zu 12 Prozent der Sanierungskosten über zehn Jahre von der Steuer absetzen.
Wichtig: Nicht alle Förderungen decken Nebenkosten ab. Die KfW erstattet nur die Nebenkosten, die direkt mit der förderfähigen Maßnahme verbunden sind. Ein Statikgutachten für eine Dachdämmung? Ja. Ein Architekt für die gesamte Sanierung? Nur anteilig.

Wie rechnen Sie Förderungen gegen Nebenkosten - Schritt für Schritt

Viele Eigentümer machen den Fehler: Sie zählen die Förderung einfach auf die Gesamtkosten. Das ist falsch. Sie müssen die Nebenkosten separat berechnen und dann prüfen, wie viel davon förderfähig ist.

  1. Listen Sie alle Kosten auf: Trennen Sie die Material- und Installationskosten von den Nebenkosten. Nutzen Sie die Checkliste der Verbraucherzentrale.
  2. Identifizieren Sie die förderfähigen Maßnahmen: Welche Maßnahmen fallen unter KfW 151, BAFA, oder das Landesprogramm? Nicht jede Dämmung ist förderfähig - sie muss bestimmte U-Werte erreichen.
  3. Berechnen Sie die Förderhöhe pro Maßnahme: Bei einer Dachdämmung mit 15.000 Euro Kosten und 20 Prozent Zuschuss: 3.000 Euro Förderung. Dazu kommen 2.000 Euro Nebenkosten für Planung und Statik. Wie viel davon wird erstattet? Nur wenn diese Nebenkosten direkt mit der Dämmung verbunden sind - und das muss nachgewiesen werden.
  4. Prüfen Sie die Kombinationsmöglichkeiten: Die häufigste und erfolgreichste Kombination ist KfW 151 + BAFA-Heizungsoptimierung. Das erhöht die Gesamtförderung um durchschnittlich 22 Prozent.
  5. Subtrahieren Sie die Förderung von den Gesamtkosten: Nur dann wissen Sie, wie viel wirklich aus Ihrer Tasche kommt.
Ein Beispiel: Sie sanieren Ihr Haus mit 80.000 Euro Gesamtkosten. Davon sind 24.000 Euro Nebenkosten. Sie bekommen 15.000 Euro KfW-Zuschuss für die Dämmung und 3.000 Euro BAFA für die Heizungsoptimierung. Die KfW erstattet 70 Prozent der Nebenkosten, die mit der Dämmung zusammenhängen - also 14.000 Euro × 0,7 = 9.800 Euro. Die BAFA-Förderung deckt keine Nebenkosten ab. Ihre tatsächlichen Kosten: 80.000 - (15.000 + 3.000 + 9.800) = 52.200 Euro. Ohne diese Rechnung hätten Sie gedacht, Sie zahlen nur 57.000 Euro.

Vergleich von ungeordneten Nebenkosten und strukturierten Förderungsansprüchen in Diagrammform.

Warum die Nebenkosten oft höher sind als erwartet

Die Verbraucherzentrale hat 500 Sanierer befragt - 78 Prozent sagten: Die Nebenkosten waren höher als geplant. Warum?

  • Unvollständige Planung: Wer nicht weiß, dass ein Statikgutachten nötig ist, plant es nicht ein.
  • Genehmigungsverzögerungen: Wenn die Baugenehmigung länger dauert, steigen die Kosten für Bauleitung und Lagerung.
  • Unvorhergesehene Befunde: Alte Leitungen, Schimmel, Asbest - das wird oft erst beim Aufmachen sichtbar.
  • Falsche Einschätzung der Förderung: Wer glaubt, die KfW erstattet 100 Prozent aller Kosten, rechnet falsch.
Besonders problematisch: Die Antragsfristen. Die KfW verlangt, dass Sie den Antrag sechs Monate vor Baubeginn stellen. Die BAFA-Förderung für Heizungsoptimierung müssen Sie innerhalb von drei Monaten nach Abschluss beantragen. Wer das verpasst, verliert Tausende.

Wie Sie die Bürokratie meistern - und mehr Förderung holen

Die größte Hürde ist nicht das Geld - es ist die Papierarbeit. 37 Prozent der potenziellen Antragsteller verzichten, weil sie die Komplexität scheuen. Aber es gibt Wege:

  • Nutzen Sie den Förderkompass des BMWK: Der kostenlose Online-Tool listet alle 47 Programme auf und zeigt, welche für Sie passen. Er deckt 98 Prozent der Möglichkeiten ab.
  • Holen Sie sich eine staatlich geförderte Energieberatung: Die BAFA übernimmt bis zu 80 Prozent der Kosten. Eine Beratung kostet normalerweise 500 Euro - mit Förderung nur 100 Euro. Sie sparen Zeit und vermeiden Fehler, die später teuer werden.
  • Verwenden Sie ein Sanierungs-Tool: Apps wie „Sanierungsrechner“ von der Verbraucherzentrale oder „KfW-Förderrechner“ helfen, die Zahlen automatisch zu berechnen.
  • Verbinden Sie Förderungen: Kombinieren Sie KfW mit BAFA und dem Landesprogramm. Die meisten Eigentümer nutzen nur ein Programm - dabei ist die Kombination der Schlüssel zur höchsten Förderung.
Ein Mieterhausbesitzer aus München hat mit dieser Methode 28.500 Euro bei einer 75.000 Euro-Sanierung gespart - aber 110 Stunden an Antragsarbeit investiert. Es lohnt sich, aber nur, wenn Sie systematisch vorgehen.

Was passiert mit der Modernisierungsumlage?

Wenn Sie Eigentümer eines Mietshauses sind, können Sie die Sanierungskosten auf die Mieter:innen umlegen. Aber nur die Nettokosten - also die Kosten nach Abzug der Förderung. Das ist entscheidend.

Ohne Förderung: 11,2 Cent pro Quadratmeter monatlich Umlegung. Mit Förderung: nur 9,1 Cent. Bei einer 80 Quadratmeter-Wohnung: 1,68 Euro weniger pro Monat. Das sind 20,16 Euro im Jahr. Für Mieter:innen ist das spürbar. Und für Sie als Eigentümer: Sie können die Sanierung trotzdem durchführen - und trotzdem eine faire Umlage verlangen.

Waage mit Sanierungskosten und Fördermitteln, symbolisch dargestellt mit fallenden Münzen und Fristenkalender.

Was ändert sich ab 2024?

Ab Januar 2024 wird das Gebäudeenergiegesetz (GEG) novelliert. Das hat Folgen:

  • Wärmepumpen-Förderung steigt von 1.500 auf 2.500 Euro.
  • Dämmung wird mit 20 Prozent statt 15 Prozent gefördert.
  • Steuerliche Abschreibung für Denkmalschutz steigt von 9 auf 12 Prozent.
  • Ein neues Bund-Länder-Förderportal soll ab Herbst 2024 alle Anträge vereinheitlichen - endlich.
Aber: Die Dokumentationspflichten werden strenger. Die Antragsunterlagen werden um 23 Prozent umfangreicher. Wer jetzt nicht aufpasst, riskiert Ablehnungen.

Was tun, wenn Ihr Antrag abgelehnt wird?

Das passiert häufig. Ein Nutzer auf Trustpilot berichtet: „Mein Antrag für 1.600 Euro Einbruchschutz wurde dreimal abgelehnt - obwohl ich alles richtig gemacht hatte.“

Dann tun Sie Folgendes:

  • Prüfen Sie den Ablehnungsgrund genau - steht er schriftlich da?
  • Stellen Sie einen Widerspruch - nicht nur eine Nachfrage. Ein Widerspruch ist rechtlich bindend.
  • Holen Sie sich Unterstützung: Die Verbraucherzentrale bietet kostenlose Beratung an.
  • Prüfen Sie, ob Sie ein anderes Förderprogramm nutzen können - manchmal ist ein anderes Programm passender.

Fazit: Förderung ist kein Geschenk - sie ist eine Rechnung

Förderungen sind kein Zufall. Sie sind das Ergebnis einer genauen Rechnung. Wer die Nebenkosten nicht mit einbezieht, überschätzt die Förderung - und landet mit einer hohen Eigenbeteiligung da. Wer sie richtig berechnet, kann Sanierungen finanzieren, die sonst unmöglich wären. Und das gilt besonders für einkommensschwache Haushalte: Studien zeigen, dass Förderungen für sie die Sanierung überhaupt erst möglich machen.

Die Zeit, zu warten, ist vorbei. Die Klimaziele drängen. Die Fördermittel sind da. Aber sie verlangen Genauigkeit. Nutzen Sie die Tools, fragen Sie die Berater, rechnen Sie alles durch - und dann handeln. Denn eine sanierungsstarke Immobilie ist nicht nur klimafreundlich - sie ist auch wertvoller.

Wer bekommt die Nebenkosten bei einer Modernisierung erstattet?

Nebenkosten werden nur dann erstattet, wenn sie direkt mit einer förderfähigen Maßnahme verbunden sind - zum Beispiel Planungskosten für eine Dachdämmung oder Statikgutachten für den Fensteraustausch. Die KfW erstattet bis zu 70 Prozent dieser Nebenkosten, BAFA und Landesprogramme decken sie meist nicht ab. Wichtig: Sie müssen nachweisen, dass die Kosten tatsächlich mit der förderfähigen Maßnahme zusammenhängen.

Kann ich mehrere Förderungen gleichzeitig nutzen?

Ja, das ist nicht nur erlaubt, sondern empfohlen. Die häufigste und erfolgreichste Kombination ist das KfW-Programm 151 (Energieeffizient Sanieren) mit dem BAFA-Zuschuss für Heizungsoptimierung. Viele Länderprogramme wie Bayern oder NRW können zusätzlich dazu genutzt werden. Die Gesamtförderung steigt dadurch durchschnittlich um 22 Prozent. Wichtig: Sie dürfen die gleichen Kosten nicht doppelt fördern lassen - jede Maßnahme darf nur einmal berücksichtigt werden.

Wie lange dauert es, bis die Förderung ausgezahlt wird?

Die Bearbeitungszeit liegt bei durchschnittlich 12 Wochen. Die KfW benötigt länger als BAFA, weil die Anträge komplexer sind. Wichtig: Der Antrag muss vor Baubeginn gestellt werden - sonst gibt es keine Förderung. Bei BAFA-Förderungen für Heizungsoptimierung müssen Sie den Antrag innerhalb von drei Monaten nach Abschluss der Maßnahme einreichen. Wer zu spät ist, verliert die Förderung.

Was passiert, wenn ich die Nebenkosten unterschätze?

Wenn Sie die Nebenkosten unterschätzen, bleibt am Ende mehr Eigenkapital übrig, als Sie geplant hatten. Das kann dazu führen, dass die Sanierung nicht mehr finanzierbar ist - oder dass Sie später die Mieter:innen mit einer höheren Modernisierungsumlage belasten müssen. Die Verbraucherzentrale berichtet, dass 42 Prozent der Anträge scheitern, weil Nebenkosten nicht vollständig erfasst wurden. Eine realistische Kalkulation ist daher essenziell.

Warum wird die Förderung für Mieterhäuser oft höher ausgeschüttet?

Weil Mieterhäuser einen höheren sozialen Nutzen haben. Die Förderprogramme wie das bayerische Modernisierungsprogramm zahlen bis zu 300 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche - das ist deutlich mehr als bei Ein- oder Zweifamilienhäusern. Außerdem gibt es spezielle Zuschüsse für Nachhaltigkeitsmaßnahmen in Mehrfamilienhäusern. Das liegt daran, dass hier viele Menschen gleichzeitig von der Sanierung profitieren - und die soziale Wirkung größer ist.

Wie hoch ist die Modernisierungsumlage mit Förderung?

Ohne Förderung liegt die durchschnittliche Modernisierungsumlage bei 11,2 Cent pro Quadratmeter monatlich. Mit Förderung sinkt sie auf 9,1 Cent. Das bedeutet für eine 80 Quadratmeter-Wohnung eine jährliche Entlastung von 201,60 Euro für die Mieter:innen. Als Eigentümer können Sie nur die Netto-Kosten - also die Kosten nach Abzug der Förderung - umlegen. Das macht die Sanierung für Mieter:innen bezahlbar und erhöht die Akzeptanz.

19 Kommentare

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    Anton Avramenko

    Dezember 11, 2025 AT 13:54

    Endlich mal ein Artikel, der nicht nur von den Fenstern und der Heizung redet. Die Nebenkosten sind der wahre Killer – ich hab letztes Jahr 12.000 Euro dafür hingeblättert, ohne es zu ahnen. 🙃
    Wer das liest und dann noch den Förderkompass nutzt, spart sich eine Nervensäge.

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    Christian Bachmann (Admin)

    Dezember 12, 2025 AT 17:26

    Die strukturelle Unterbewertung von Nebenkosten in der öffentlichen Diskussion ist ein symptomatisches Phänomen der kapitalistischen Rationalisierung, die soziale und ökologische Kosten externalisiert, indem sie lediglich die sichtbaren, materiellen Investitionen als relevant deklariert. Die KfW-Förderung, obwohl technisch präzise, bleibt ein Instrument der administrativen Reduktion, nicht der systemischen Transformation. Die eigentliche Frage lautet: Warum wird nicht die Planungs- und Gutachterkultur selbst subventioniert, statt nur die Maßnahmen, die sie ermöglichen? Die Antwort liegt in der Macht der Bauindustrie und ihrer Lobby – nicht in der Effizienz der Politik.

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    Fredrik Bergsjøbrenden

    Dezember 14, 2025 AT 07:37

    Deutschland ist voller Bürokratie-Schweine. In Norwegen würden sie dir einfach 50k geben und sagen: Bau was du willst. Hier muss man erst 17 Formulare unterschreiben, damit man 2000 Euro für nen Statikgutachten kriegt. 🤦‍♂️
    Und dann noch 'ne Energieberatung? Das ist doch nur ne Geldwäsche für Architekten!

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    Erin Byrne

    Dezember 14, 2025 AT 09:31

    So ein Artikel hätte ich vor 2 Jahren gebraucht. Hab jetzt 3000€ mehr gezahlt als geplant – aber wenigstens hab ich’s verstanden. Danke für die klare Aufschlüsselung! 😊

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    Harald Gruber

    Dezember 15, 2025 AT 18:02

    Die Kombi aus KfW und BAFA ist der Hammer – aber Vorsicht: Wer den Antrag nicht vor Baubeginn stellt, ist raus. Ich hab’s erlebt. Meine Oma hat 18.000 Euro verloren, weil sie dachte, 'erst bauen, dann Antrag'.
    Und ja, die 70% Nebenkosten-Erstattung? Das ist der einzige Grund, warum ich überhaupt was gemacht hab. Sonst wär’s zu teuer gewesen. 💪

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    Kirsten Schuhmann

    Dezember 17, 2025 AT 16:43

    Oh, wieder ein Artikel, der uns glauben machen will, die Förderung sei 'nur' eine Rechnung. 🙄
    Wirklich? Dann erklär mir mal, warum die KfW einen Antrag braucht, der 23 Seiten lang ist, und dann trotzdem 40% der Anträge ablehnt – nur weil jemand 'zwei Kommas zu viel' in der Rechnung hatte?
    Nein. Förderung ist kein System. Sie ist ein Spiel. Und du bist nicht der Spieler. Du bist die Spielfigur.

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    Florian FranzekFlorianF

    Dezember 19, 2025 AT 12:19

    Interessant, dass hier nur die KfW und BAFA erwähnt werden – aber nicht die kommunalen Programme. In meiner Stadt gibt’s noch 10% Zuschuss für die Baustellenabsicherung, wenn man die Container über 6 Monate nutzt. Das hat mir niemand gesagt. Vielleicht sollte man das in eine Ergänzung aufnehmen?

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    David Fritsche

    Dezember 21, 2025 AT 00:37

    ICH HABE MEIN HAUS GESANIERT – UND DANN HAT DIE KFW MICH ABGELEHNT! WEIL ICH DEN STATIKGUTACHTEN NICHT MIT 'EINEM BESONDEREN AUSDRUCK' BEZEICHNET HABE!
    WIR SIND NICHT IN DER SCHULE! WIR SIND IN DEUTSCHLAND! DIESE BÜROKRATIE IST EIN VERBRECHEN GEGEN DIE MENSCHEN!
    UND JETZT MÜSSEN MEINE KINDER DAS AUSBADEN! 🤬

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    Max Pohl

    Dezember 21, 2025 AT 09:02

    Die Nebenkosten? Ach ja, die kleinen Unkosten, die dich am Ende zum Bettler machen – während die Architekten im Golfwagen zur Baustelle fahren.
    Man könnte auch einfach sagen: 'Bau dir dein Traumhaus – und verkauf deine Seele dafür.'
    Und dann schreibst du noch einen Blog, der das alles als 'logische Rechnung' verkaufen will. Schön. 🤷‍♂️

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    Uwe Knappe

    Dezember 22, 2025 AT 18:29

    Alles Quatsch. Wer Förderung will, muss sich anstellen. Punkt. Die ganzen Zahlen sind nur Ablenkung. Die Wahrheit: Du musst entweder reich sein oder ein Buchhalter. Sonst kriegst du nix.
    Und wenn du was machst? Dann zahlt der Staat dir trotzdem nicht alles. Weil er’s nicht will. Punkt.

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    Heidi Becker

    Dezember 24, 2025 AT 12:26

    kleiner tipp: 'Statikgutachten' ist ein Wort, kein 'Statik Gutachten' 😊
    und 'Förderfähige Kosten' mit ß, nicht 'foerderfaehige' – sonst kriegt man den antrag abgelehnt, nur weil die software es nicht erkennt.
    hab das letztes jahr gelernt…

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    Lukas Vaitkevicius

    Dezember 25, 2025 AT 05:02

    Ich hab’s getan. 110 Stunden Anträge. 3000 Euro Eigenanteil. Und jetzt sitz ich hier mit einer Wärmepumpe und einem Kühlschrank aus 1998, weil ich kein Geld mehr für den neuen Ofen hatte. 😭
    Die Förderung? Die ist wie ein Tinder-Date: sieht gut aus, aber am Ende ist nichts drin.
    aber hey, wenigstens ist das Haus jetzt CO2-neutral. 🌍❤️

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    Agnes Koch

    Dezember 27, 2025 AT 01:44

    Ich hab das mit der Modernisierungsumlage total verstanden – und jetzt weiß ich, warum meine Mieterin endlich zufrieden ist. 20 Euro weniger pro Monat? Das ist mehr als ein Kaffee! ☕
    Vielen Dank für die klare Erklärung. Hat mir echt geholfen!

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    María José Gutiérrez Sánchez

    Dezember 28, 2025 AT 20:06

    Ein sehr detaillierter und gut strukturierter Beitrag. Lediglich die Formulierung 'Nebenkosten werden nur dann erstattet, wenn sie direkt mit einer förderfähigen Maßnahme verbunden sind' könnte präziser lauten: 'Nebenkosten sind nur dann förderfähig, wenn sie unmittelbar und nachweislich einer einzelnen förderfähigen Maßnahme zuzuordnen sind.'
    Die Unterscheidung zwischen 'verbunden' und 'zuzuordnen' ist juristisch relevant und könnte bei Antragsprüfung entscheidend sein.

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    Andreas Tassinari

    Dezember 29, 2025 AT 03:02

    Die KfW 151-Förderung ist ein KfW-Programm gemäß § 22 GEG, das auf den Anforderungen der EnEV 2014 basiert, mit Anpassungen gemäß der 2023-Novelle. Die Nebenkostenabdeckung erfolgt gemäß Anlage 1 der Richtlinie über die Förderung der energetischen Sanierung – Paragraph 3.2.3, Absatz c. Wer das nicht kennt, sollte vorher einen Energieberater einschalten. Nicht weil es 'hilft', sondern weil es verpflichtend ist, um den Antrag nicht zu verlieren.

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    Christof Dorner

    Dezember 29, 2025 AT 17:48

    Die Darstellung der Förderung als 'Rechnung' ist irreführend. Es handelt sich um eine staatliche Subvention, die unter strengen administrativen Voraussetzungen gewährt wird – nicht um eine marktliche Transaktion. Die Verwendung des Begriffs 'Rechnung' verharmlost die institutionelle Macht, die hinter diesen Programmen steht. Dieser Sprachgebrauch ist problematisch und untergräbt die kritische Auseinandersetzung mit der staatlichen Intervention.

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    Jana Ballieul

    Dezember 30, 2025 AT 23:50

    Na super. Jetzt muss ich noch einen Energieberater bezahlen, damit ich nicht noch mehr Geld verliere. Und dann kriege ich trotzdem nur 70% der Nebenkosten zurück.
    Also: Wer will, dass es funktioniert, muss reich sein. Oder ein Genie. Oder beides.
    Und wenn nicht? Dann halt mit Heizdecke und Pullover. 😏

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    Rodrigo Ludwig

    Januar 1, 2026 AT 09:26

    Als Immigrant aus Portugal: Ich hab das alles verstanden – und das ist das erste Mal, dass ich in Deutschland eine Erklärung kapiert hab, die nicht aus 100 Seiten PDF besteht.
    Vielen Dank. Und ja – die Kombi aus KfW + BAFA + Landesprogramm hat uns 18.000 Euro eingespart. Ich hab sogar einen Termin beim Förderkompass gebucht. 🇵🇹❤️🇩🇪

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    Anton Avramenko

    Januar 2, 2026 AT 23:52

    Die Antwort von @682 hat mich zum Nachdenken gebracht. Aber stimmt doch: Wenn du alles richtig machst, kriegst du’s. Ich hab meinen Antrag drei Mal neu geschrieben – und dann klappte’s.
    Es ist kein Spiel. Es ist Arbeit. Und Arbeit zahlt sich aus.

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