Portugal Golden Visa 2025: Was Sie über Immobilienkauf und Aufenthaltsgenehmigung wissen müssen
Das Portugal Golden Visa, eine Aufenthaltsgenehmigung für Nicht-EU-Bürger, die in Portugal investieren. Auch bekannt als Investorenvisum, ermöglicht es Ihnen, in Europa zu leben, zu reisen und zu investieren – ohne dort zu arbeiten. Seit 2025 ist das Programm strenger geworden: Sie können kein Wohnhaus mehr in Lissabon, Porto oder an der Küste kaufen, um das Visum zu bekommen. Das ist kein kleiner Wechsel – das ist ein grundlegender Einschnitt.
Was bleibt? Nur noch Immobilien in ländlichen Gebieten, Sanierungsprojekte in Stadtteilen mit geringer Bevölkerungsdichte oder Investitionen in Unternehmen mit mindestens zehn neuen Arbeitsplätzen. Wenn Sie also eine alte Scheune in der Alentejo-Region sanieren, oder ein leerstehendes Gebäude in einer kleinen Gemeinde in der Beira Alta renovieren, dann zählt das. Das Investitionsvolumen, der Mindestbetrag, den Sie für das Golden Visa ausgeben müssen. Auch bekannt als Mindestinvestition, liegt bei 500.000 Euro für Neubauten und 350.000 Euro für Sanierungen – vorausgesetzt, das Gebäude ist mindestens 30 Jahre alt. Kein Trick, keine Ausrede. Wenn Sie 300.000 Euro in ein Haus in Lissabon stecken, bekommen Sie kein Visum. Punkt.
Das Aufenthaltsgenehmigung, der rechtliche Status, der Ihnen erlaubt, in Portugal zu leben und sich frei in der Schengen-Zone zu bewegen. Auch bekannt als Residenzpermit, ist kein Touristenvisum. Sie müssen mindestens sieben Tage pro Jahr im Land sein, Steuern zahlen und einen portugiesischen Ansprechpartner haben – meist ein Anwalt oder ein Finanzberater. Die Behörden prüfen jetzt genauer, ob Ihre Investition wirklich in der Region bleibt. Sie fragen: Hat das Projekt Arbeitsplätze geschaffen? Hat es den Ort belebt? Oder ist es nur eine Briefkastenlösung?
Was Sie nicht brauchen: Ein Deutsch- oder Englischtest. Kein Einkommensnachweis. Kein Sprachkurs. Aber Sie brauchen eine saubere Polizeiauskunft aus Ihrem Heimatland, eine Krankenversicherung, die in Portugal gilt, und einen portugiesischen Steuernummer. Alles andere ist zweitrangig.
Warum macht Portugal das? Weil die Preise in den Großstädten explodiert sind. Weil lokale Familien keine Wohnung mehr finden. Weil das Land nicht will, dass ausländische Investoren nur Villen kaufen und dann nie wieder kommen. Es geht nicht um Abschreckung – es geht um Ausrichtung. Wer in Portugal investiert, soll auch etwas zurücklassen: Jobs, Sanierungen, Leben.
In den folgenden Artikeln finden Sie konkrete Anleitungen: Wie Sie die richtige Immobilie finden, die noch unter die neuen Regeln fällt. Wie Sie die Sanierungsprojekte identifizieren, die staatlich gefördert werden. Wie Sie die Behörden nicht verärgern, sondern mit Dokumenten überzeugen. Und wie Sie vermeiden, dass Ihr Anwalt Ihnen 10.000 Euro für einen Fehler in Rechnung stellt, den Sie selbst hätten vermeiden können.
Portugal Golden Visa 2025: Was Immobilieninvestoren jetzt wissen müssen
Das Portugal Golden Visa Programm 2025 erlaubt keine Immobilieninvestitionen mehr. Erfahre, welche Alternativen jetzt gelten, wie viel es kostet, wie lange die Wartezeit ist und ob sich das Programm noch lohnt.
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