Maklerprovision 2025: Was Sie wirklich zahlen müssen
Die Maklerprovision, die Vergütung, die ein Immobilienmakler für den Verkauf einer Immobilie erhält. Auch bekannt als Provision für Immobilienvermittlung, ist sie oft der größte einzelne Posten bei den Verkaufsnebenkosten – und wird von vielen Verkäufern falsch eingeschätzt. In Österreich liegt sie in der Regel zwischen 3 % und 6 % des Verkaufspreises, abhängig von Region, Objekttyp und Vereinbarung. Aber wer zahlt eigentlich? Der Verkäufer? Der Käufer? Oder teilen sie sich die Kosten? Die Antwort ist einfach: Es steht im Vertrag. Und viele unterschätzen, wie sehr diese eine Zahl den Nettoerlös beeinflusst.
Denn die Maklerprovision ist nur ein Teil des Ganzen. Sie steht in einem Netzwerk aus anderen Kosten, die zusammen den tatsächlichen Gewinn bestimmen. Notarkosten, die für die Beurkundung des Kaufvertrags anfallen – meist zwischen 1,2 % und 2 % des Kaufpreises – kommen dazu. Dann die Grunderwerbsteuer, die der Käufer zahlt, aber indirekt den Verkaufspreis beeinflusst. In Österreich beträgt sie 3,5 %, aber in manchen Bundesländern gibt es Ausnahmen für Erstbezug oder Sanierungen. Und dann noch die Kosten für Beglaubigungen, Kopien, Grundbucheintragungen – alles Summen, die sich schnell auf mehrere Tausend Euro addieren. Wer nur die Maklerprovision im Blick hat, sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.
2025 ändert sich nichts Grundsätzliches an diesen Regeln. Aber die Preise für Immobilien sind gestiegen, und damit steigen auch die absoluten Beträge. Eine Wohnung, die 2020 für 300.000 Euro verkauft wurde, brachte bei 4 % Provision 12.000 Euro an Maklerkosten. Heute, bei 450.000 Euro, sind es 18.000 Euro – das ist ein Unterschied von 6.000 Euro, nur wegen des höheren Preises. Das macht den Unterschied zwischen einem Gewinn und einem Verlust aus. Deshalb ist es kein Luxus, sondern Pflicht, alle Kosten vorab zu kalkulieren. In den folgenden Artikeln finden Sie konkrete Beispiele, wie andere Verkäufer ihre Kosten berechnet haben, wo sie gespart haben und welche Fehler sie vermieden haben. Sie sehen, wie sich die Maklerprovision in der Praxis verhält – und was wirklich hinter den Zahlen steckt.
Maklerprovision 2025 beim Immobilienverkauf: So optimieren Sie den Vertrag und sparen Tausende
Die Maklerprovision beim Immobilienverkauf 2025 ist gesetzlich geregelt: Käufer und Verkäufer teilen sich die Kosten zu je maximal 50 %. Erfahren Sie, wie Sie Verträge richtig gestalten, um Tausende Euro zu sparen und rechtliche Fallstricke zu vermeiden.
Weiterlesen