Grundbuchgebühren: Was Sie beim Eintrag in das Grundbuch wirklich zahlen müssen
Wenn Sie eine Immobilie kaufen, geht es nicht nur um den Kaufpreis. Ein wichtiger, oft unterschätzter Teil sind die Grundbuchgebühren, die Kosten für die Eintragung eines Eigentumswechsels im Grundbuch. Auch bekannt als Grundbucheintragungsgebühren, fallen sie an, sobald das Grundbuchamt den neuen Eigentümer offiziell einträgt. Diese Gebühren sind kein Bonus, sondern eine gesetzliche Pflicht – und sie kommen oft unerwartet, wenn man nur an den Kaufpreis denkt.
Die Grundbuchgebühren, die Kosten für die Eintragung eines Eigentumswechsels im Grundbuch hängen vom Wert der Immobilie ab. In Österreich liegt die Gebühr meist zwischen 1,1 % und 1,5 % des Verkehrswerts. Dazu kommen noch die Grunderwerbsteuer, eine Steuer, die der Staat für den Erwerb von Grundstücken oder Gebäuden erhebt – die beträgt in der Regel 3,5 % des Kaufpreises. Und dann gibt’s noch die Notarkosten, die für die Beurkundung des Kaufvertrags anfallen und oft 1,5 % bis 2 % des Wertes ausmachen. Diese drei Posten – Grundbuchgebühren, Grunderwerbsteuer und Notarkosten – machen zusammen oft 6 % bis 8 % des Kaufpreises aus. Viele Käufer denken, sie brauchen nur 10 % Eigenkapital, vergessen aber, dass diese Nebenkosten zusätzlich fällig werden.
Was viele nicht wissen: Die Grundbuchgebühren, die Kosten für die Eintragung eines Eigentumswechsels im Grundbuch sind nicht verhandelbar. Sie werden vom Staat festgelegt und variieren nur je nach Bundesland und Immobilienwert. Es gibt keine günstigeren Angebote, keine Rabatte – nur die richtige Planung. Wer die Kosten frühzeitig kalkuliert, vermeidet Überraschungen bei der Finanzierung. Ein Haus für 300.000 Euro? Dann rechnen Sie mit mindestens 20.000 Euro an Nebenkosten – allein für das Grundbuch und die Steuern.
Die Kaufnebenkosten, alle Ausgaben, die zusätzlich zum Kaufpreis anfallen, wie Grundbuchgebühren, Grunderwerbsteuer und Notarkosten sind kein Zeichen von Unfairness – sie sind der Preis für Rechtssicherheit. Ohne Eintrag im Grundbuch haben Sie keinen rechtlichen Anspruch auf das Haus. Das Grundbuchamt ist die letzte Instanz, die festlegt: Wer ist jetzt der Eigentümer? Diese Sicherheit hat ihren Preis – und er ist es wert.
In den folgenden Artikeln finden Sie konkrete Beispiele, wie andere Käufer diese Kosten kalkuliert haben – von der Berechnung der Grunderwerbsteuer bis zur Frage, ob man Notarkosten sparen kann. Sie erfahren, wie viel Geld Sie wirklich brauchen, bevor Sie unterschreiben – und warum manche Menschen trotz hoher Preise noch immer erfolgreich kaufen.
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